Jeweils am Mittwochabend trifft sich eine Gruppe der Blomberger Freudeskreise für Suchtkranken-hilfe im Gemeindehaus der reformierten Kirchengemeinde in Blomberg. Auch die jährliche Jahreshauptversammlung und die Weihnachtsfeier finden im unserem Gemeindehaus bzw. in der Kirche statt.
Die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Blomberg sind Selbsthilfe- und Selbsterfahrungs-gruppen und konnten im Jahre 2011 ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Sie sind dem Landesverband NRW der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe angeschlossen, der sich unter dem Dach des Diakonischen Werkes befindet.
Begonnen hat alles im Jahre 1981 mit einer kleinen Personengruppe im Gemeindehaus der evangelisch- reformierten Kirchengemeinde in Blomberg. Heute gibt es 6 Gesprächsgruppen mit ca. 100 Personen wöchentlich, von denen eine Gruppe nach wie vor im Gemeindehaus tagt.
Die Gruppen sind eine Gemeinschaft von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigen, sowie deren Angehörige, die gemeinsam versuchen, das Schicksal der Abhängigkeit zu meistern.
In den Gruppen wird die zufriedene und abstinente Haltung praktiziert, die dem Leben ohne Suchtmittel wieder einen Sinn gibt. Die Suchtmittelaufklärung, Lebensgespräche und die Einübung sozialer Verhaltensweisen sind ein wesentliches Merkmal der Gruppenarbeit. Dem suchtgefährdeten und suchtkranken Menschen und dessen Angehörigen bietet die Gruppe helfende Begegnung, mitmenschliches Verständnis und gegenseitige Offenheit an.
Der Freundeskreis versteht sich als Anlauf- und Kontaktstelle für die begleitende Mitsorge während einer ambulanten oder stationären Behandlung und vor allen Dingen für die Vor- und Nachsorge.
Die Hilfe, die die einzelnen Mitglieder selbst erfahren haben, geben sie uneigennützig weiter.
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